ORCA AVA steht für openBIM

Um die komplexe BIM-Thematik bestmöglich zu fördern, hat sich die ORCA Software GmbH bewusst für den Einsatz des offenen IFC-Standards entschieden – ganz nach dem Motto: openBIM braucht openAVA. Sie ist im Gespräch mit allen, die Building Information Modeling betrifft: den Planern, Ausführenden sowie Produkt- und Softwareherstellern. Im Fokus hinsichtlich der Weiterentwicklung der Software für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung steht das Zusammenspiel mit CAD-Software.

Ergebnisse aus diesem Austausch sind in der Version ORCA AVA 23, die seit Juni 2019 auf dem Markt ist, bereits realisiert. Das neue IFC-Diagnosetool analysiert auf Grundlage des IFC 4.0 Standard und gesammelter Erfahrungswerte die IFC-Datei und listet verschiedene Auffälligkeiten auf, beispielsweise im Hinblick auf Vorgaben der IFC-Spezifikation. Fehler und Warnungen markiert das Diagnose-Tool direkt in der Tabelle. Detailinformationen zu den Einträgen sind für die Weiterverarbeitung der Meldung hilfreich. Als Beispiel: Ein Fensterband wird aus der CAD als mehrere eigene Öffnungen nebeneinander übergeben. Damit das nicht zu Berechnungsfehlern führt, etwa bei der VOB Übermessungsregel oder bei der Mengenerfassung von Dichtungen schlägt ORCA AVA die Kennzeichnung des Fensterbandes als eine Öffnung vor. So kann der Planer ohne großen Zeitaufwand auf Situationen reagieren, bei denen das neue Servicetool von ORCA vor der endgültigen Übernahme eine Entscheidung als sinnvoll erachtet.

Für die Mengenermittlung von Wänden, Decken oder deren Bekleidungen bietet sich die neue Sicht Gebäudegeometrie an. Um das LV für Stahlbeton zu erstellen, zieht man die Mengen z. B. für alle tragenden Elemente aus der IFC-Datei. Mit der zeitsparenden Funktion „Gleichartige Maße wählen“ kann man nach der Auswahl des Volumens eines Wandelementes auf Knopfdruck das Volumen z. B. aller tragenden Stahlbetonaußenwände auswählen und übernehmen. In mehrschichtigen Wandelementen, z. B. einer Wandschicht aus Stahlbeton und Dämmung, können einzelne Komponenten separiert für die Mengen- und Massenermittlung herangezogen werden. Das Aktivieren von Einzelmaß und Rechenansatz liefert pro Bauteil eine eigene Mengenzeile mit verfolgbarem Rechenweg. Der Eintrag bleibt mit den IFC-Daten verknüpft. Der neue Filter CAD-Layer ermöglicht eine von der CAD her bekannte Ordnung der visuellen Ansicht. Mit wenigen Klicks ist das LV mit den benötigten Werten fertiggestellt. VOB-konforme Mengeneinträge für öffentliche Ausschreibungen werden von ORCA AVA bereits berechnet hinterlegt.

Alternativ zur 3D-Visualisierung lassen sich die importierten Eigenschaften auch als Liste anzeigen. Zur besseren Übersicht sind die Eigenschaften nun gruppiert dargestellt. Für den Langtext geeignete Inhalte werden auf Wunsch in das ORCA AVA LV übernommen.

Die ORCA Software GmbH folgt weiterhin ihrem Leitmotiv: Ihre AVA-Software lässt sich äußerst flexibel bedienen, das soll dem Anwender auch beim Austausch von CAD-Daten im IFC-Format gewährleistet werden. Zusammen mit weiteren, neuen Features in der Version 23, z. B. zur Adressverwaltung, der Benutzerverwaltung und der neuen DIN 276-2018, kann das Programm den Workflow des Planers optimal unterstützen.

Erleben Sie die neuen Features der ORCA AVA 23 vom 08. – 13. März live auf der light+building 2020 in Frankfurt. Besuchen Sie uns an Stand D21 in Halle 9, Messe Frankfurt.

Lernen Sie den Funktionsumfang der ORCA AVA 23 kennen:
www.orca-software.com/orca-ava/funktionsumfang